Donnerstag, 12. März 2015

Mittags essen gehen mit dem eigenen Mittagessen.


Hallo Ihr Lieben!

Vor ein paar Wochen hatte ich Euch von meiner Milcheiweiß- und Sojaallergie erzählt. Erinnert Ihr Euch? Bei den positiven Seiten der Lebensmittelallergien hatte ich erwähnt, daß ich mein Mittagessen immer vorbereite und mit zur Arbeit nehme. Diesen Punkt würde ich heute ganz gerne aufgreifen. 
 

Zugegeben, das klingt im ersten Moment irgendwie zeitraubend und aufwendig. Aber wenn man es sich mal genauer überlegt, hat es ein paar Vorteile sein Essen vorzubereiten:
  • Man kann etwas Geld sparen. 
  • Man weiß was man isst, denn man hat ja schließlich selbst gekocht.
  • Man muß nicht ständig nachfragen, ob dieses oder jenes im Essen ist. Und man erspart sich die Frustration, daß das Küchenpersonal oft keine Ahnung hat, einen als schwierigen Mitarbeiter hinstellt, und die Blöße, wenn das eigene Anliegen zum Thema der ganzen Kantine gemacht wird, weil lauthals alle Fragen in alle Richtungen gerufen werden, während sich hinter einem die Schlange an der Essensausgabe genervt staut.
  • Man ist nicht frustruiert weil das Kantinenessen miserabel war, oder einem die letzten Pommes weggeschnappt wurden.
  • Man ist nicht auf die Kantinenzeiten angewiesen, man bekommt IMMER etwas zu essen.

Doch wie transportiert man das Essen am Besten? Die Anforderungen sind: Bpa-Freiheit, spülmaschinengeeignet, mikrowellengeeignet und dazu geeignet direkt daraus essen zu können. Der nächste kritische Punkt ist die Dichtigkeit, denn ich will das Essen ja nicht in meiner Tasche verteilt sehen. Und wie bringe ich das heiße Essen von der Mikrowelle irgendwo im Haus zur Kantine ohne mir die Finger zu verbrennen?! 


 Ich habe mich für eine doppelstöckige Bentodose und eine Bentotasche von Monbento entschieden, die ich seit letztem Juni so gut wie täglich im Einsatz habe.

Ja, ich wurde zu Beginn komisch von dem ein oder anderen angesehen. Manche Leute sind verständnislos und machen vielleicht erstmal blöde Witze. Die meisten fragen aber eher nach und verstehen das Problem sofort. Und schon am nächsten Tag sind einige neidisch und kommen ins Grübeln, ob sie vielleicht hin und wieder auch ihr Essen mitbringen könnten. Mit der Zeit wandern Mittags regelmäßig die Blicke in die Dosen, um zu sehen was es heute gibt, und plötzlich werden Rezepte ausgetauscht und irgendwann ist alles ganz normal. Viele finden auch einfach die Dosen toll. :)
So viel zum Thema warum man sich auf keinen Fall blöd vorkommen sollte, wenn man aus der Masse ausbricht. Einfach offen sein.

Ach ja, da kommen natürlich auch manchmal Sprüche aus den eigenen Reihen. Welche Spinnereien man denn jetzt wieder im Kopf hätte. Alles Firlefanz, man könnte das ja erst mal ausprobieren, ob man es auch wirklich dauerhaft durchzieht, bevor man extra Dosen kauft.... Alles richtig, aber welche Wahl hat man als Allergiker denn schon auf Dauer?


So, und nun endlich zum Essen!

 


 

Zu Beginn meiner Bento-Zeit, oder vielmehr Lunchboxkarriere habe ich meistens beide Stockwerke dabei gehabt. Inzwischen variiert das je nachdem was an dem Tag ansteht. Man bekommt nach eine paar Tagen auch ein Gefühl für die Mengen.
In der oberen Dose habe ich meistens Obst, wie Kirschen, Pflaumen, Erdbeeren, Trauben, Mandarinen, Äpfel oder Banane und etwas Slaat wie Gurke, Mais, kleine Tomaten, Avokado und kleine Paprika. In den kleinen runden Dosen mit den blauen Deckeln habe ich Salatsauce dabei. Eine kleine Süßigkeit finde ich auch immer ganz nett. :)

Wenn Ihr bei Youtube "Bento" eingebt, findet Ihr wahnsinnig kreative Lunchboxen, die mit viel Liebe zum Detail kreirt werden. Es gibt auch viele Bücher und Blogs, die sich damit befassen. Ich muß zugeben, daß mir das zu aufwendig ist.





Im unteren Teil habe ich dann immer das eigentliche Mittagessen dabei. Das können Pizzaschnecken, Mini-Kartoffelpuffer mit Apfelmus, griechische Nudeln mit Hackfleisch-Gemüse-Sauce oder auch Nudeln mit Lachssauce sein. Mit der Zeit wird man kreativ, es gibt kaum Grenzen. Mal Abgesehen von Pommes oder einem Schnitzel, da ist das Aufwärmen in der Mikrowelle natürlich nicht so toll.

Und nein, ich koche NICHT jeden Tag! Ihr wisst, daß Kochen nicht zu meinen liebsten Hobbies zählt. Ich koche meistens am Wochenende und bereite direkt größere Mengen zu. Auf dem Bild unten seht Ihr am Beispiel von Kürbisrisotto wie ich es handhabe. Ein Teil wandert in die Lunchbox, und den Rest friere ich in Einzelportionen ein. Das hat den Vorteil, daß ich Abends lediglich eine Portion aus dem Gefrierfach nehmen muß, und sie morgens nur noch umfülle. Nach einiger Zeit hat man verschiedene Gerichte im Gefrierfach und muß auch nicht mehrere Tage hintereinander das Gleiche essen. ;)
Lediglich Nudeln oder Reis koche ich am Abends frisch. Das obere Stockwerk mit dem Obst fülle ich auch jeweils Abends. Das spart morgens Zeit.


Ich hoffe ich konnte Euch einen kleinen Einblick meine Organisation des Mittagessens geben und Euch zeigen, daß es eigentlich gar nicht so aufwendig ist, wie es zuerst scheint.

Nehmt Ihr Euer Mittagessen normaler Weise mit zur Arbeit? Wie organisiert Ihr Euch? Wann kocht Ihr und was kocht Ihr?

Sonntag, 8. Februar 2015

Aufgebraucht - Die Reste aus 2014

Hallo Ihr Lieben!

Vor einigen Wochen, oh man wie die Zeit vergeht...! Also vor einigen Wochen hatte ich Euch ja gezeigt, welche Produkte ich immer wieder leere. Wenn Ihr nochmal nachsehen möchtet, dann klickt HIER.

Zum gleichen Zeitpunkt wollte ich eigentlich auch meine anderen aufgebrauchten Produkte posten. Naja, bei dem Vorhaben ist es ersteinmal geblieben, wie Ihr gemerkt habt. Das das Thema ja aber irgendwie doch zeitlos ist, und ich diese Kurzreviews immer ganz gerne bei anderen lese, zeige ich Euch meine aufgebrauchten Herbst-/Winterprodukte vom letzten Jahr trotzdem noch!


Her Mango Thoughts von Treaclemoon. Ich mochte die Duschcreme, der Duft war wirklich schön, aber ich war so heilfroh, als sie endlich leer war! 500ml sind einfach der Wahnsinn. Ich kaufe keine Flaschen mehr in dieser Größe!!!

Nivea Water Lily & Oil. Dieses Duschgel kaufe ich seit Jahren immer mal wieder. (Momentan steht es auch wieder in meiner Dusche) Ich mag den zarten Duft.

Nivea Pearl & Beauty Antitransirant. Die Glasflasche, bzw. der Aufkleber hat sehr stark gelitten. ;) Ich nehme immer ein Deo in der Handtasche mit, wenn es im Sommer brütend heiß ist. Eigentlich brauche ich es dann nie, aber es ist so eine Angewohnheit.Dieses Antitransirant hat getan was es sollte, allerdings gefällt mir seine Schwester Cotton Dry besser. Dieses hier kaufe ich nicht nach.
Ich habe auch bei der Arbeit immer ein Deo im Spint stehen. Ich bin ganz ehrlich, manchmal vergesse ich morgens nach dem Duschen Deo aufzutragen. Und dann fällt es mir im Tagesverlauf irgendwann siedend heiß ein und ich werde dezent panisch. Merke, ich bin kein Morgenmensch, Organisation ist alles ;)




Dove Body Milk für trockene Haut. Der Pumpspender hat mich zum Kauf verleitet. Pumpspender an Bodylotions finde ich toll. Allerdings bekommt man einen Rest des Produkts am Ende nicht aus der Flasche. Das wiederum ärgert mich. Alles in Allem ist die Bodylotion sehr gut, die Pflegewirkung ist super. Allerdings finde ich, daß sie sehr, sehr lange braucht, bis sie einzieht. Deshalb kaufe ich sie (jedenfalls ersteinmal)  nicht nach.

Soapwalla Deocreme Das hier war mein erstes Töpfchen, ich hatte sie nachbestellt und HIER über die Deocreme geschrieben.

Essence Maximum Volume Mascara in schwarz. Sie war in einem Päckchen von Britta mit dabei. Ich habe sie ganz gerne benutzt, mag aber ehrlich gesagt meine Max Faktor False Lash Effect Mascara lieber.
Verwendet habe ich sie zum Beispiel HIER und HIER.


Maybelline Fit ME Concealer in 15. Mag ich, hab ich schon zwei oder dreimal nachgekauft. Ein ebenbürtiger Concealer aus dem NK-Bereich könnte ihn allerdings verdrängen. Habt Ihr Tipps für mich? (Alverde sowohl der flüssige, als auch der Stift waren nix für mich, und mit dem von Bare Minerals bin ich auch nicht hundert prozentig zufrieden.)


Kneipp Cremedusche Hautzarte Verwöhnung. War ganz nett, hat mich aber weder vom Duft noch von der Konsistenz oder sonst irgendwie umgehauen. Kaufe ich nicht nach. 

Udo Walz Gold-Glanz-Shampoo. Eine Liebe irgendwie. Ich mag das Shampoo, es sieht toll aus, wenn es in der Hand golden schimmert, die Haare glänzen toll, allerdings bin ich bei Shampoos bis auf zwei Restbestände auf NK umgestiegen. Ich finde ich es außerdem zu teuer in der normalen Größe. Ab und an nehme ich eine Kleingröße mit auf Reisen. :) Die kleinen habt Ihr hier ja auch schon ab und an mal gesehen. Ansonsten kaufe ich es nicht nach.

Aktuell arbeite ich ganz schwer an meinen beiden Foundations... Was habt Ihr in letzter Zeit verbraucht?? Habt Ihr gute Tipps zu Concealern aus dem Naturkosmetik Bereich?

Dienstag, 20. Januar 2015

Und plötzlich stehst Du da mit Deiner Milcheiweißallergie...

Hallo Ihr Lieben!

Ich möchte Euch gerne einen kleinen Einblick in meine Nahrungsmittelallergie geben.
Bevor Ihr aber meine Geschichte lest, seid Euch bitte darüber im Klaren, daß alles was ich darüber schreibe, nur für mich gilt! Ob Ihr dieselben Probleme habt wie ich, oder Ihr die gleichen Lebensmittel vertragt wie ich, was gut oder schlecht für Euch ist, weiß ich nicht. Sucht dazu bitte Euren Arzt auf!

Ich habe eine Milcheiweißallergie. Wer mir bei Instagram oder Twitter folgt, dem dürfte das nicht verborgen geblieben sein. ;) Ich werde oft gefragt was es mit dieser Allergie auf sich hat und wieso ich sie jetzt "plötzlich" bekommen habe. Daß ich sie habe, weiß ich seit ziemlich genau einem Jahr. Auf die Frage nach dem "Warum" kann ich keine schlaue Antwort geben, mal abgesehen von dem grundsätzlichen Konzept der Entstehung von Allergien im Allgemeinen. Es ist einfach so und ich muß mich wohl oder übel damit abfinden.

Der Zeitraum vom ersten Arztkontakt, bis ich Klarheit hatte, betrug 4 Monate. Wenn man sich die Leidensgeschichten anderer anhört, dann ist das wirklich verdammt kurz. Dabei muß ich noch zugeben, daß ich es hätte schneller wissen können, aber die Zeiträume für Arztbesuche oder Diagnostik waren zu dem Zeitpunkt eher schmal. Ich hätte wahrscheinlich drei oder vier Wochen früher Bescheid wissen können.

Warum es dann doch so schnell ging? Ganz einfach war es ehrlich gesagt nicht. Denn, sind wir mal ehrlich, irgendwie ist es modisch geworden eine Lebensmittelunverträglichkeit oder eine Lebensmittelallergie zu haben. Das spüren auch Ärzte und versuchen einen ersteinmal abzuwiegeln. Das ist mir auch genau einmal passiert. Daraufhin habe ich mich so geärgert, daß ich mein Anliegen einem anderen Arzt vortug. Ich war übrigens vorbereitet. Selbsttests mit laktosefreien Lebensmitteln über einige Wochen haben keine Besserung gebracht, etwas Internetrecherche über weitere Ursachen und deren Diagnostik hatte ich außerdem im Gepäck. Überzeugt war auch die zweite Ärztin nicht, aber ich bestand darauf und sie ließ sich darauf ein. Bei mir wurden ein Hauttest und ein Bluttest durchgeführt. Der Bluttest brachte den Beweiß.

...Und dann stehst Du plötzlich da, mit Deiner Milcheiweißallergie, und hast absolut keinen Plan...

Es war eine Mischung aus Erleichterung und Verzweiflung. Die Erleichterung überwog im ersten Moment, denn irgendwie glaubte einem vorher ja keiner so richtig. Man wurde als nervös und gestresst hingestellt, Prüfungsangst und so, ja ja! Ich war ehrlich erleichtert, daß ich es mir nicht eingebildet hatte! Die Verzweiflung folgte aber sogleich. Was darf ich denn überhaupt noch essen? Und genau da fingen die Probleme erst richtig an.

Ich bekam das Laborergebnis in die Hand gedrückt, auf dem die einzelnen Kuhmilchproteine aufgeführt waren, die bei mir getestet wurden. Und jetzt? Ich habe eine ganze Weile lang nicht kapiert was ich damit anfangen soll. Inzwischen weiß ich, daß ich gegen Molkeproteine allergisch bin. So wie ich das jetzt sehe, ist das Glück im Unglück. Molkeproteine, oder das, welches es bei mir ist, ist hitzelabil. Das heißt, wenn man etwas lange genug und heiß genug erhitzt, zerfällt es und verliert seine Allergiewirkung. Das Problem ist nur, daß ich dazu bisher nicht herausfinden konnte wie lange und wie heiß etwas erhitzt sein muß. Dennoch kann ich beispielsweise Kuchen aus Rührteig, der Milch enthält, ohne Folgen essen. In Hartkäsen ist die Molke größtenteils abgeschöpft, daher kann ich auch Raclette oder mit geriebenem Käse Überbackenes essen. Es gilt, je mehr ein Kuhmilchprodukt verarbeitet wurde, desto besser vertrage ich es. Je roher es ist, desto schlechter ist es für mich.

Molkeproteine sind außerdem tierartspezifisch. Aus diesem Grund vertage ich zum Glück auch Schafmilchprodukte, das habe ich allerdings erst im vergangenen Sommer herausgefunden. Warum mir Ziegenmilchprodukte hingegen nicht bekommen, kann ich nicht erkären. Und wieso ich immer noch Vollmilchschokolade essen kann, verstehe ich auch nicht. Es läuft alles nach dem Motto 'Trial and Error'.

Seit dem vergangenen Sommer habe ich außerdem noch eine Kreuzallergie auf Soja entwickelt. Auch hier kann ich die Frage nachen dem "Wieso??" nicht beantworten. Bei allen positiven Eigenschaften, hat es offenbar sehr ein hohes allergisierendes Potential. Von allen betroffenen Milcheiweißallergikern und auch Laktoseintoleranzlern haben ca. ein Drittel eine Soja-Kreuzallergie, sofern man dem Internet Glauben schenken mag.

Und womit kochst Du jetzt noch???

Ich ernte viel Unverständnis wenn ich erfrage, ob ein Essen mit Milchprodukten oder Soja zubereitet wurde, aber dann Fleisch oder Fisch esse. Ich lebe nicht vegan! Dennoch kommt mir dieser Lebenstil sehr entgegen. Ein Kollege sagte neulich so schön: "Du isst also vegan, aber mit Fisch und Fleisch!" :)

Ihr merkt, es ist nicht einfach. Erst recht nicht für andere. Die meisten Leute glauben trotz genauer Darlegung des Problems fest daran, daß ich eine Laktoseintoleranz hätte. Das führt auch mal zu schlimmen Mißverständnissen, die ich bereits ausbaden mußte. Auch die Vermutung, daß ein kleines Bisschen Sahne, Milch, Frischkäse (....) schon nichts ausmacht, oder ich das gar nicht merken würde, ist ein großer Irrtum! Denn genau das Gegenteil ist der Fall. Ich merke bereits kleine Mengen des Allergens und muß die Folgen ertragen.

Am Schwierigsten empfinde ich das Essen auswärts. Vor allem in Restaurants habe ich Probleme Essen zu bestellen. Das Grundproblem ist, daß das Sevicepersonal in den seltensten Fällen weiß, ob Milchprodukte oder Soja in den Gerichten verwendet werden. Das zweite Problem ist, daß man nicht sicher ausschließen kann, ob der Koch Fertigprodukte verwendet, in denen Soja oder Milchprodukte enthalten sind. Und das dritte Problem ist, daß man sich auf nichts verlassen kann. So kann es schon mal vorkommen, daß in einer Sauce Hollandaise Sahne steckt. Und wenn man im Flugzeug die Wahl zwischen einem Käsebrötchen und einem Salamibrötchen hat, und unter der Salami dann Frischkäse klebt, kann man schon mal verzweifeln.


Die Positiven Seiten

Ich bin eigentlich niemand, der in allen Ärgernissen die so passieren, versucht immer das Positive zu sehen. Die positiven Seiten einer schlechten Nachricht oder eines Ereignisses, fallen mir meistens erst später auf. Also was hat diese Milcheiweiß- und Sojaallergie denn nun positives?
Ich bin gezwungen mein Essen gut zu organisieren. Unter der Woche nehme ich mein Mittagessen mit zur Arbeit. Fertigprodukte kommen kaum noch in Frage, denn in den meisten Produkten sind Milch, Milchpulver, Sahne, Creme Fraiche, oder ähnliches enthalten. In den meisten Saucen steckt übrigens Soja.

Beim Einkaufen lese ich von so gut wie allen Produkten die Zutatenliste. Das ist teilweise richtig erschreckend. Seidem ich das mache, habe ich angefangen mehr zu kochen, obwohl kochen eigentlich nicht zu meinen Leidenschaften zählt, wie ich hier schon oft erwähnt habe. Ich denke, daß ich seitdem wesentlich gesünder esse, aber auch viel offener gegenüber neuen Rezepten und Zutaten geworden bin.

Ein weiterer Vorteil, wenn man sein Essen zur Arbeit mitbringt ist, daß man nicht auf die Kantinenzeiten angewiesen ist. Das ist in einigen Situationen wirklich gut, denn die Kollegen bekommen manchmal nichts mehr, wenn die Arbeit länger dauert als die Kantine kocht.

Nun ja.... ich wollte Euch einen kleinen Einblick geben. Es ist sicher nicht für alle interessant, aber vielleicht ja doch für den einen oder anderen. Ich habe es schon länger vor und hoffe, daß ich es schaffe in Zukunft auch mal das ein oder andere Rezept zu posten. Es ist erstaunlich wieviele Gerichte man kochen kann, in die sowieso kein Milchprodukt gehört und es ist spannend, wie man tricksen kann.

Das war nun wirklich viel Text! :) Ihr habt gut durchgelhalten!
Habt Ihr selbst Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten? Wie sind Eure Erfahrungen wenn Ihr außerhalb essen geht? Welche Rezepte kocht Ihr gerne? Welche Blogs kennt Ihr?

Samstag, 17. Januar 2015

Meine Erfahrungen mit Deos ohne Aluminium - Soapwalla Deocreme

Hallo Ihr Lieben!

Ich schulde Euch noch den bisher letzten Test in meiner Reihe über Deos ohne Aluminium. Die Deos, die ich Euch bereits vorgestellt habe, findet Ihr unter dem Label "Deos ohne Aluminium" im Inhaltsverzeichnis rechts.


Es geht um die Deocreme von Soapwalla. Bestellt habe ich sie über Amazingy. Sie ist das teuerste Aluminiumfreie Deo, das ich bisher getestet habe. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, kostet es ca. 12 Euro.

Der Duft ist etwas gewöhnungsbedürftig für mich. Das Deo riecht nach Kräutern und irgendwie sticht für mich eine sehr starke Lavendelnote hervor. Der Duft verfliegt auch nicht so richtig, zumindest nehme ich ihn den ganzen Tag lang war. Ich will ehrlich sein, ich mag den Duft nicht.

Die Konsistenz der Deocreme ist sehr fein, fast schmelzend. Die Achselhaut wird gut gepflegt, kein Austrocknen mehr. In den Shirts entstehen keine gelben Ränder und es weißelt auch nicht, was beim Ankleiden ja mal blöd sein kann.
Doch kommen wir mal zum eigentlich interessanten Teil der Geschichte: Kann es was? Ich finde ja! Es hält perfekt durch. Bei mir hat es bereits Sport, eine Klausurenphase, eine stressige Klausur selbst (kein Angstschweiß ;) ), harte und anstrengende Arbeitstage und eine Städtetour überstanden. Das hat bisher keins der anderen aluminiumfreien Deos geschaft, die ich Euch vorgestellt hatte. Ich bin schwer beeindruckt.

Mein Fazit: Es ist das wirklich beste Deo ohne Aluminium, das ich bisher ausrobiert habe. Der einzige negative Kritikpunkt für mich ist der Geruch. Ich habe bereits eines der Pöttchen geleert und trotz des Duftes ein neues bestellt. Soweit ich weiß soll es aber inzwischen noch ein weiteres Deo von Wolkenseifen geben, das einen anderen Duft bekommen hat.

Generell muß ich aber zugeben, daß mich Schweißflecken stören. Irgendwie kann ich mich damit nicht so richtig anfreunden. Deshalb benutze ich im Wechsel immer noch ein Antitanspirant.

Wie macht Ihr das mit den Schweißflecken? Kennt Ihr schon das neue Deo von Soapwalla und könnt mir den Duft beschreiben? Habt Ihr die Deos von Ponyhütchen probiert? Welches ist Euer liebstes Deo ohne Aluminium?

Donnerstag, 18. Dezember 2014

In der Testküche: Kürbisauftrich - Kürbismarmelade


Hallo Ihr Lieben!

Vor ein paar Wochen hatte ich einen riesigen Drang nach Kürbis. Egal wie, Suppe, Risotto, Ofenkürbis... hauptsache Kürbis! Und davon viel!!

Bei meiner Rezeptsuche im Internet bin ich auf ein Rezept für Kürbismarmelade gestoßen. Zuerst hab ich große Augen gemacht und konnte mir das überhaupt nicht vorstellen! Aber der Gedanke arbeitete an mir und die Kommentare unter dem Rezept sprachen Bände.

Am Ende hab ich nachgegeben und das Ganze probiert. Ich bin begeistert! Und irgendwie ist es auch mal was anderes. Allerdings ist es mehr ein Aufstrich als Marmelade. Die Konsistenz ist cremiger und etwas fester als bei Marmelade. Auf Instagram hatte ich damals ja auch schon Bilder gezeigt.


Hübsch verpackt eignet sich der Kürbisaufstrich übrigens auch gut als Mitbringsel oder kleines Weihnachtsgeschenk. ;)
Das originale Rezept findet Ihr bei Chefkoch.


Mein abgewandeltes Rezept:

  • Ca. 850g Hokkaido Kürbis, klein gewürfelt
  • 400ml Kokosmilch  (90%Kokos, 10% Wasser, die ist schön cremig und landet in allem was ich mit Kokos mache)
  • 8g Zitronensäure
  • 550g 2:1 Gelierzucker  
  1. Den gewürfelten Kürbis zusammen mit der Kokosmilch in einen Topf geben und ca. 10 Minuten kochen lassen, bis der Kürbis etwas weich geworden ist.
  2. Den Topf von der Platte nehmen, alles gut prürieren, Gelierzucker und Zitronensäure unterrühren und wieder auf die Herdplatte stellen. 
  3. Die Masse wieder aufkochen und ca. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.
  4. Anschließend in heiß ausgespülte Gläser füllen, mit Schraubdeckel verschließen und auf den Kopf stellen. Nach einigen Minuten dann wieder richtig herum stellen und abkühlen lassen.



Dann müßt Ihr noch ein Anhängekärtchen mit einem lieben Gruß dranhängen. Oder Ihr stellt den Aufstrich einfach in Euer eigenes Regal. ;)

Kennt Ihr Kürbismarmelade, bzw. Kürbisauftsrich? Habt Ihr das schon mal probiert oder selbst gemacht?
Was bringt Ihr zu Weihnachtsfeiern oder ähnlichem als kleines Mitbringsel mit?

Dienstag, 16. Dezember 2014

Monstermäßige Weihnachtsgeschenke - in der falschen Größe.....!


Hallo Ihr Lieben!!

Na, seid Ihr auch schwer beschäftigt mit den Weihnachtsvorbereitungen? Arbeitet Ihr brav in der eigenen Weihnachtswerkstatt? Oder geht das alles an Euch vorbei?

Mir ist ehrlich gesagt etwas ganz schön blödes passiert. Oder naja, eigentlich wußte ich es nicht besser... Im letzten Posting hatte ich Euch ja von meinem kleinen Neffen erzählt, der im Oktober auf die Welt kam. Er ist jetzt also gerade so 2 Monate alt. (Ich hab Euch noch gar nicht gezeigt was ich ihm außer der upcycling-Kombi noch alles zur Geburt genäht hatte!!! Naja, eins nach dem anderen!)

Zu Nikolaus habe ich ihm eine kuschelige Hose aus Fleece genäht. In Größe 62. Und weil ich gerade Zeit hatte, habe ich ihm noch einen Monsterbody und eine passende Hose in 62 genäht. Die Kombi sollte sein Weihnachtsgeschenk werden. Meine kleine Nichte von der anderen Familienseite, die inzwischen schon ein halbes Jahr ist, soll die gleiche Kombi in 74 bekommen.

An Nikolaus rief mich dann mein Bruder an, bedankte sich, und sagte mir, daß die Kuschelhose in 62 leider schon fast zu klein sei.......!!!!! Ich bin aus alles Wolken gefallen. Wann hat der kleine Kerl denn so einen Wachstumsschub hingelegt???? Und was mache ich nun mit der rot-grünen Monsterkombi???


Ich habe jetzt eine Weile lang hin und her überlegt, aber weder im Familien- noch im Bekanntenkreis gibt es momentan Bedarf für so kleine Monster-Klamotten. Zum Herumliegen lassen ist es aber auch zu schade. Ich habe die Monsterkombi nun bei Dawanda eingestellt und hoffe, daß sie jemandem gefällt. Bisher habe ich meine genähten Sachen ja noch nie verkauft und mir höchstens ab und an die Materialkosten bezahlen lassen.

Vielleicht kennt Ihr ja auch jemanden, dem die Monster gefallen könnten?  In der rechten Seitenleiste findet Ihr einen direkten Link zu der Babykombi.


Das hier ist übrigens die Nikolaus-Sternen-Kuschelhose....


Irgendwie fand ich die Idee witzig, das Bauchbündchen andersherum anzunähen. Durch das Fleece wirkt es meiner Meinung nach kuschelig.


Ist Euch sowas auch schon passiert? Weihnachtsvorbereitungen oder sonstige Vorkehrungen getroffen und dann passt etwas nicht?

Was verschenkt Ihr denn überhaupt so zu Weihnachten? Gibt es auch selbstgemachte Geschenke?

Größe: 62
Stoff: Jersey, Sweat und Fleece aus dem hiesigen Stoffgeschäft
Schnittmuster: Regenbogenbody, Luisa, RAS
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Mittwoch, 10. Dezember 2014

Upcycling - neue Babyssachen aus altem Jogginganzug


Hallo Ihr Lieben!

Im Oktober habe ich einen keinen Neffen bekommen. Puh, so langsam sind es ganz schön viele Kinder! Zwei von meinem Bruder und drei von meiner Schwägerin. Da ist was los! :)

Natürlich wolte ich ihm ein paar Sachen nähen! Und während ich so durch den Stoffladen getigert bin nd alle Stoffe befühlt habe, fiel mir ein, daß meine Mutter einen alten Jogginganzug aussortiert hat, der inzwischen einfach alles andere modern aussieht! Das gute Stück war aus Nicki-Stoff. Perfekt!


Es kommt auf den beiden oberen Bildern nicht so richtig gut raus, aber die Farbe ist ein schönes Bordeauxrot. Ich habe kurzer Hand den Pulli zerschnitten und einen Trotzkopf und eine Babyhose RAS daraus genäht. :)


Auf diesen beiden Bildern sieht man die schöne Farbe! Der Schriftzug war vorher schon auf dem Pulli, ich habe ihn beim Zuschneiden der Hose einfach versucht zu erhalten. Durch das breite Bündchen wächst die Hose hoffentlich ein Weilchen mit! Und für die kalten Temperaturen ist sie zusammen mit dem Pulli richtig kuschelig!


Das Gute am Upcycling ist ja auch, daß der Stoff schon sooo oft gewaschen wurde, daß bestimmt keine Schadstoffe mehr drin sind. :)

Habt Ihr auch schon aus alten Klamotten neue gemacht? Wie findet Ihr Upcycling von alten Stoffen?

Größe: 62
Stoff: Alter Nicki Jogginganzug
Schnitt: Trotzkopf und RAS
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